IKuF-Test Konflikte am Arbeitsplatz

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Allgemeine Handlungsempfehlung:

Jede Person, die in einen Konflikt am Arbeitsplatz gerät, sollte versuchen, die Situation mit eigenen "Bordmitteln" zu lösen. Prüfen Sie, ob Sie noch weitere Kenntnisse zum Managen von Konflikten brauchen, um in zukünftigen Situationen besser aufgestellt zu sein.
Wenn Beleidigungen im Spiel sind und es "unter die Gürtellinie" geht, ist dazu zu raten, die verantwortliche Führungskraft einzubeziehen. Auch bei zu vielen Beteiligten auf beiden Konfliktseiten ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen. Eine neutrale, moderierende Person kann Sie im Prozess der Konfliktbearbeitung hilfreich begleiten. Diese sollte im Moderieren von Konflikten qualifiziert worden sein und auch erfahren sein.

Wer kümmert sich eigentlich um Konflikte am Arbeitsplatz? 

„Es muss Personen im Unternehmen geben, die sich im Rahmen Ihrer Rolle um Konflikte am Arbeitsplatz kümmern. Laut einer Studie der Technischen Hochschule Köln werden Konflikte am Arbeitsplatz zu über 70 Prozent durch die Führungskräfte gelöst. Dies sagt aber erstens nichts über den Erfolg der jeweiligen Lösung aus und zweitens nichts darüber, in welchem Umfang die Mitarbeiter bei der Lösungsfindung beteiligt worden sind. (…) 'Positiv ist (…), dass rund ein Drittel der Unternehmen zur Konfliktbearbeitung bereits externe Mediatoren beauftragt haben und 82,5 Prozent die Arbeit der Mediatoren mit gut bis sehr gut bewerten.'“
(Zitat aus dem Sachbuch „Bevor der Sturm beginnt. Wie Führungskräfte effektiv Konflikte verhindern und bewältigen“, Seite 16)

Ein Grund, warum es beim Managen von Konflikten am Arbeitsplatz nicht klappt

"Unternehmen brauchen kompetente Führungskräfte um erfolgreich zu sein. Oft gibt es jedoch Diskrepanzen zwischen den Vorstellungen des HR-Managements und der betrieblichen Realität. Besonders an der Konfliktkultur scheitert es in vielen Unternehmen. (...) Auffällig ist, dass gerade die weichen und damit eigentlich auch ohne großen finanziellen Aufwand zu beeinflussenden Faktoren, wie eben das produktive Lösen von Konflikten, den Unternehmen im Alltag die größten Schwierigkeiten bereiten.“
(Zitat zur Studie „Einfluss des HR-Managements auf den Unternehmenserfolg", aus: Markt und Mittelstand - Das Wachstumsmagazin)

 

Weitere praxisnahe Informationen/Tipps zum Konflikte-Managen am Arbeitsplatz finden Sie hier.

Sie erhalten dort u.a. Antworten auf die folgenden Konfliktmanagement-Fragen:
- Warum landen Konfliktsorgen nicht beim Vorgesetzen? 
- Welche Verantwortung hat die Führungskraft in Konflikten? 
- Wie kann man auch in schwierigen Situationen souverän handeln? 
- Wie kann man schwierige Situationen ganz verhindern? 
- Was machen erfolgreiche Führungskräfte anders? 
- Haben Sie das richtige Wissen, um Konflikte erfolgreich zu managen? 
- Wer hat nicht aufgepasst: Warum fällt das Kind in den Brunnen? 
- Warum sind Konfliktmanagment-Fähigkeiten Hard-Skills? 
- Warum sind Konflikte wie Viren? 
- Welche Stereotype und Vorurteile gibt es in Konflikten? 
- Welche Ursachen und Brandbeschleuniger gibt es bei Konflikten? 
- Füllen Sie Ihre Rolle als Führungskraft erfolgreich aus? 
- Wie können Sie notwendige Konflikte professionell austragen? 
- Erzeugen Sie durch Ihr Verhalten Konflikte? 
- Wie verhindern Sie Konflikte, die durch Ihr Führungsverhalten entstehen? 
- Kennen Sie den Hauptgrund, warum Mitarbeiter(innen) Leistungserwartungen nicht erfüllen? 
- Wie erreichen Sie durch neue Gewohnheiten ein erfolgreicheres Miteinander am Arbeitsplatz? 
- Nutzen Sie die knappe Zeit mit Ihren Mitarbeiter(inne)n richtig? 
- Warum erleben Mitarbeiter(innen) das Handeln ihres Vorgesetzten als willkürlich? 
- Warum begehen Mitarbeiter(innen) 'dumme Fehler'? 
- Kontrovers: Wann ist eine Trennung von der Mitarbeiterin/vom Mtarbeiter sinnvoll, um Konflikte zu verhindern?
etc.

"Streit zwischen Personen, mangelnde Motivation, frustrierende Arbeitsleistungen und grenzwertiges Verhalten. Allein Sie entscheiden, wie Sie mit Konflikten umgehen und wie viel Stress entsteht! Am besten sind Sie natürlich vorbereitet und agieren, bevor der Sturm beginnt! (...) Nicht nur Führungskräfte sollten dieses Buch lesen, auch für (Projekt-)Manager, Personaler und engagierte Mitarbeiter ist es eine wertvolle Hilfe." (Text Buchrückseite: Bevor der Sturm beginnt. Wie Führungskräfte effektiv Konflikte verhindern und bewältigen)

Mehr Informationen zum IKuF 
(Inhouse-Kurse | Konfliktmoderationen oder Konfliktcoachings/Konfliktberatungen | Vorträge

 

 

 

 

ANTWORT ZU FRAGE 3

Bei Ihrem Konflikt treffen alle vier Aussagen zu.

Der Konflikt ist bereits sehr weit eskaliert. Die Konfliktparteien sind nicht mehr allein dazu in der Lage, den Konflikt sachlich und konstruktiv auszutragen. Das Miteinander ist „vergiftet“ und das Misstrauen groß. Durch den Konflikt entstehen hohe, emotionale Belastungen. Und der Konflikt kann sogar noch weiter eskalieren. Ein Konflikt kann die Produktivität ganzer Teams negativ beeinflussen. 


Handlungsempfehlung: 

Wenn eine Person bereits im Konflikt emotional so weit  ist, dass sie die andere Person so hasst, dass sie diese nicht mehr als Mensch akzeptiert, ist in den meisten Fällen eine Trennung der beiden "Kontrahenten" die bestmögliche Option.

Im Vorfeld ist durch eine Konfliktmanagement-Beratung zu prüfen, ob in dem speziellen Fall eine Ausnahme besteht. In einem solchen Fall kann ein neutraler, geschulter Konfliktmoderator die Wogen in der Weise glätten, dass wieder ein respektvoller Umgang möglich wird. 
Die Prüfung der (Konflikt-)Lage ist insbesondere dann sinnvoll, wenn es sich um zwei leistungsstarke Mitarbeiter(innen) handelt. Das heißt dann, wenn beide Mitarbeiter(innen) mit ihrer Fachlichkeit oder Erfahrung sehr wichtig für das jewelige Team/Abteilung sind.

 

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ANTWORT ZU FRAGE 3 

Bei Ihrem Konflikt treffen zwei oder drei Aussagen zu.

Es ist bereits "zu viel Glas zerbrochen". Der Konflikt ist bereits weit eskaliert. Die Konfliktparteien sind nicht mehr allein dazu in der Lage, den Konflikt sachlich und konstruktiv auszutragen. Das Miteinander ist „vergiftet“.

Handlungsempfehlung: 
Die beiden Konfliktparteien sollten für ihren Konflikt eine dritte Person "ins Boot holen". Um den Konflikt am Arbeitsplatz erfolgreich managen zu können, braucht es eine neutrale Person, die die beiden bei der Konflikt-Austragung unterstützt.

Wenn für den Prozess der Konfliktösung eine professionelle Konfliktmoderation einbezogen wird, erspart dies dem Unternehmen am Ende Kosten. Denn es können auf diese Weise konfliktbedingte niedrigere  Arbeitsleistungen verhindert werden sowie unnötige Fehlzeiten und ggf. Kündigungen. Ohne eine fachkundige Konfliktmoderation würde der Konflikt weiter eskalieren - auch mit Auswirkungen auf die Zusammenarbeit im Team und die Teamatmosphäre (Schwächung der Mitarbeiterbindung). 

 

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ANTWORT ZU FRAGE 3

Bei Ihrem Konflikt trifft nur eine Aussage zu.

Sie und die andere Konfliktseite sind dazu in der Lage, den Konflikt (grundsätzlich) sachlich und konstruktiv auszutragen. Es ist (grundsätzlich) eine gemeinsame Lösung des Konflikts erreichbar.
Mit "grundsätzlich" ist hier gemeint, dass eine Lösung möglich ist. Dies setzt aber voraus, dass beide Seiten weiterhin respektvoll miteinander umgehen.

Handlungsempfehlung:

Wenn Sie mit der anderen Konfliktpartei bereits über den Konflikt gesprochen haben, ist dies eine gute Ausgangssituation. Setzen Sie Ihre Kommunikation zum Thema fort.

Führen Sie auf jeden Fall mit der Person, mit der Sie im Konflikt sind, ein klärendes Gespräch - unter vier Augen.

Wenn es mehrere Beteiligte auf einer Konfliktseite gibt, ist es ratsam, eine neutrale Person dazu zu bitten. Diese kann die Austragung des Konflikts moderieren - z.B. die verantwortliche Führungskraft. (Diese sollte im Moderieren von Konflikten kein Laie sein, d.h. qualifiziert worden sein.).

 

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FRAGE 3

Haben Sie eine solche Situation schon einmal erlebt?
"Sie sind seit längerer Zeit in einem Konflikt mit einer Person Ihres Unternehmens. – Die Situation belastet Sie. Sie denken auch in Ihrer Freizeit über den Konflikt nach."
(Quelle: www.ikuf.de)

 

Wie viele der folgenden Aussagen treffen bei Ihrem Konflikt am Arbeitsplatz zu?

  • Eine Konfliktseite attackiert die andere auch mit unfairen Mitteln.

  • Es handelt sich um einen Konflikt, über den diese beiden Personen mindestens einmal miteinander gesprochen haben.

  • Es bilden sich Konfliktlager. Jede Konfliktseite sammelt Verbündete, um sich im Konflikt besser durchsetzen zu können.

  • Eine Konfliktseite hasst die andere Konfliktseite und sieht im Gegenüber nur noch „das Böse“.

 

1 Aussage trifft zu

2 Aussagen treffen zu 

3 Aussagen treffen zu

4 Aussagen treffen zu